Renaer war sehr froh, dass die Stadtwache eintraf und berichtete ihr sogleich von den Geschehnissen und konnte die Taten der Helden auch vor der Stadtwache so verkaufen, dass für die Gruppe keine Konsequenzen entstanden. Im Anschluss machten sie sich auf den Weg zurück ins Yawning Portal, um sich noch einmal etwas zu stärken und auf die Reise durch die Kanalisation vorzubereiten.
Nach der kurzen Pause machten die Helden sich auf den Weg in die Leuchtfeuerstraße, um den Zugang zur Kanalisation zu finden, von dem Renaer gehört hatte. Dieser war auch schnell gefunden und unten angekommen, fanden sie auch ebenso schnell das erste Symbol, das ihnen den Weg zu dem Versteck der Xanathar-Gilde, wo sie Floon hingebracht hatten, zeigen sollte. Nach gut 20 Minuten Waten durch die Kloake, begegnete die Gruppe einem schwebenden Wesen, das aussah wie ein Betrachter, aber viel kleiner und nur mit 4 Augenstielen, statt 10. Allerdings stellte es sich trotzdem als durchaus gefährlich heraus. Nach Lynahras erstem Versuch, das Wesen mit einem „Deine Mama“-Witz emotional zu verletzen, stellte er sich an den Rand des Weges, um Platz für seine Gefährten zu machen, damit sie an ihm vorbeikommen konnten. Genau das sollte aber Penelope zum Verhängnis werden, denn das Wesen feuerte aus einem seiner Augententakel einen Frost-Strahl ab, der Penelope mit voller Wucht traf und sie an die Wand der Kanalisation festfror. Renaer, der direkt hinter ihr stand, kümmerte sich rasch um ihre Wunden, um Schlimmeres zu verhindern. Währenddessen schleuderte Brutalos aus der letzten Reihe einen Wurfspeer auf das pampelmusengroße Wesen und verwundete es schwer. Anschließend machte sich Parvinca auf, um dem Wesen mit einem Wurfdolch den Garaus zu machen. Allerdings verfehlte sie. Ebenso Brutalos mit einem zweiten Wurfspeer, aber der zweite geworfene Dolch von Parvinca erledigte das Wesen letztendlich. Nachdem sich alle kurz gesammelt hatten und Lynahra mit einem netten Vers Penelope wieder zu Bewusstsein geholfen hatte, setzten sie ihren Weg fort. Nur wenige Minuten weiter den Gang entlang, erreichten sie einen Rundweg, wo hinter zwei gegenüberliegenden Schießscharten jeweils ein schlafender Goblin saß. Den ersten hat Brutalos mit einem gezielten Stich mit einem seiner Wurfspeere erledigt. Den zweiten knöpfte sich Lynahra mit dem Rapier vor. Auch dieser wurde mit einem gezielten Stich ausgeschaltet.
Außerdem fanden sie hier eine Tür, hinter der sie einige Gänge entdeckten. Einer mündete in einen größeren Schlafraum. Angrenzend war ein weiterer, wo sie Stimmen hörten. Parvinca nutzte ihre Glocke, um die Personen in ihren Raum zu locken. Das gelang ihr auch. Zum Erstaunen der Gruppe, handelte es sich bei einer der beiden Personen um einen Dunkelzwerg, der sich kurzerhand selbst vergrößerte. Allerdings hatte er der geballten Kampfkraft der Gruppe in diesem Hinterhalt nicht viel entgegenzusetzen. Erledigt hatte ihn letztendlich Parvinca mit einem geschickten Manöver. Die zweite Person war der Schlägertyp aus der Taverne, der sich mit der Halborkin angelegt hatte. Er ergab sich sofort. Parvinca überließ ihn Brutalos, der allerdings nur eine Sprache beherrschte: Gewalt. Und so hauchte er kurzerhand dem Banditen das Leben aus. Im Nebenraum fanden sie einen Raum mit Möbeln verbarrikadiert vor. Dahinter war allerdings nur die Latrine zu finden. Warum sollte man die denn verbarrikadieren? Egal … Sie setzten ihren Weg Richtung Süden weiter fort und trafen hier auch schnell auf die nächsten Personen: einem halborkischen Magier, einem Menschen und einem außerirdisch anmutenden Wesen mit Tentakeln vor dem Mund und violetter Haut. Außerdem hielt dieses Wesen ein körperloses Gehirn mit Füßen im Arm, welches er streichelte, während der Halbork den Menschen folterte.
Es war schnell ein Plan gefasst: Man lässt Brutalos durch und der kümmert sich schon um den Magier-Ork. So begaben sich Parvinca und Lynahra direkt in den Raum und warteten auf Brutalos. Währenddessen drehte sich der Halbork um und versengte kurzerhand Lynahra und Parvinca. Lynahra konnte sich noch schnell etwas aus dem Regal neben ihm greifen und sich damit schützen. Parvinca hatte nicht so viel Glück und wurde mit voller Breitseite getroffen und ging zu Boden. In der Zwischenzeit machte sich das Alien-Wesen aus dem Staub, ließ aber sein Haustier-Gehirn dort, ehe es in den Nebenraum verschwand. Nachdem Penelope einen Frost-Strahl auf den Zauberer abgefeuert hatte, nutzte Brutalos diese Gelegenheit sich dem Halborken anzunehmen. Nun schon geschwächt, reichte ein gezielter Axthieb aus, um ihn auf die Bretter zu schicken. Er würde so schnell wohl keine Menschen mehr foltern. Ein „FÜR RUHM UND EHRE!“ erschütterte den Raum, als Brutalos die Worte laut ausrief. Jetzt war nur noch das Gehirn-Ding übrig, welches sich bereits am geschwächten Floon zu schaffen machte. Auch hier reichte die Kombination aus Frost-Strahl und Axt aus, um sich dem Gegner zu entledigen. Renaer kümmerte sich um Floon, während Lynahra dem Halbork das Zauberbuch abnahm, welches er direkt an Penelope weiter reichte. Später fand Lynahra hinter dem steinernen Thron, wo das Alien-Wesen gesessen hatte, eine kleine Schatztruhe, worin sich neben Gold und Silber auch 2 Heiltränke befanden. Einen davon verabreichte er direkt Parvinca, um sie wieder zu Bewusstsein zu holen. Danach trat die Gruppe den Weg zurück in die Taverne an, um sich wieder zu stärken und ihre verdiente Belohnung einzustreichen.
(Level-Up zu Level 2)