Da die fantastischen Vier von ihrem Ausflug doch recht erschöpft waren, entschieden sie sich, zunächst die Nacht in der Taverne zu verbringen, um am nächsten Tag mit frischem Elan weiterzumachen. Als sie sich gerade im Turmzimmer zur Besprechung des weiteren Vorgehens getroffen hatten, klopfte ein Papiervogel an das Fenster. Diesen ließ Lynahra hinein und las die Nachricht. Es war ein Auftrag von Mirt. Eine gewisse „Uza Solizeph“ hätte noch einen Gefallen bei den Harfnern gut und hätte wohl in den frühen Morgenstunden Besuch von einem Monster bekommen, welches jetzt ihre Katze jagen würde. Brutalos klang das wenig ehrenhaft (und Getreide würde es da wohl auch nicht geben), weshalb er sich entschied, mit Lif im Schankraum die Bierbestände zu „prüfen“. Die anderen 3 machten sich sogleich auf in den Südbezirk, wo Uza in einer Taverne nahe ihres Geschäfts sein sollte. Dort fanden sie sie auch auf Anhieb und ließen sich einen Schlüssel zu ihrem Laden geben. Nur 2 Häuser weiter war auch schon das Geschäft, welches sie mehr oder weniger vorsichtig betraten. Im Verkaufsraum waren nur Bücher zu sehen, aber aus dem Hinterzimmer war ein Tumult zu hören. Parvinca begab sich rasch zur Tür und ging in den Nebenraum. Es folgt ein Ausschnitt aus Parvincas Tagebuch:
Ein Kampf gegen den Glubsch, um die Katze zu retten, und Parvinca stürzte sich heldenhaft darauf, um der Katze zur Hilfe zu eilen. Zwei Dolchhiebe treffen den Glubsch. Doch verstört von dem Anblick, schreckt Parvinca zurück und wird schwer verletzt. Ein Eisstrahl, gefeuert von Penelope, prallt von der Lampe ab, dann am Schild von der Wand und trifft den Glubsch nur leicht. Ein spitzer gezielter Armbrustpfeil von Lynahra schießt dem Glupsch einen Tentakel ab und im gleichen Zug erklingen die stärkenden Worte von Lynahra. „Na na Parvinca“
Parvinca
Der Kampf war kurz und heftig, aber die Helden waren siegreich. Währenddessen schlüpfte die Katze aus dem Raum und verschwand auf die Straße. Parvinca ging ihr nach, während Penelope die Bücher in der hinteren Ecke des Raumes unter die Lupe nahm: Äußerst spannende Kochbücher. Mit einer gewissen Enttäuschung ging sie in den Verkaufsraum, um sich dort etwas genauer umzusehen. Lynahra nutzte die Zeit, um sich den abgetrennten Augen-Tentakel des Glotzers in Ermangelung eines Beutels in eines seiner Höschen einwickeln und einzupacken. Parvinca konnte draußen vor dem Laden die Katze recht schnell wiederfinden und brachte sie wieder zurück in den Laden. Penelope stieß derweil auf ein äußerst interessantes Buch mit einigen magischen Formeln. Dieses klemmte sie sich sogleich unter den Arm und ging zusammen mit Parvinca und Lynahra zurück zu Uza, um ihr mitzuteilen, dass ihr Laden jetzt sicher, aber unaufgeräumt sei. Penelope fragte, ob sie sich das gefundene Buch ausleihen dürfe, doch Uza entgegnete nur, dass sie das Buch auch behalten dürfe. Als Belohnung für ihr schnelles Kommen und Handeln.
Verrichteter Dinge machten sie sich nun auf zu Mirt. Dieser war zwar zu Hause, allerdings noch beschäftigt, weshalb sie von dem jungen Bediensteten zunächst vertröstet wurden. Dieser schien ein Auge auf Penelope geworfen zu haben, denn ab und zu lief dieser rot an, wenn Penelope ihn ansah oder mit ihm sprach. Nach knapp einer Stunde war Mirt dann so weit, die Gruppe zu empfangen. Dieser saß an seinem riesigen Schreibtisch im Arbeitszimmer, auf dem sich Papiere stapelten und kaum noch Platz für weitere Dinge war. Lynahra fand einen kleinen Platz, wo er das Höschen mit dem Glotzer-Tentakel ablegte und Mirt zeigte. Dieser reagierte erst einmal verwundert über die … kreative Weise, so etwas einzupacken, bestätigte dann aber, dass es sich um einen Glotzer gehandelt zu haben scheint. Außerdem fügt er an, dass seit etwa 2 Zehntagen vermehrt Glotzer in der Stadt gesichtet wurden, aber noch nicht ganz klar ist, was es damit auf sich hat. Sicher war nur, dass sie von Xanathar geschickt wurden. Danach erkundigte sich Lynahra noch rasch nach den Papiervögeln, die Mirt immer verschickte und erhielt direkt 5 Papierbögen, die zu solchen Vögeln gefaltet werden konnten.
Penelope fragte Mirt nach weiteren Aufträgen und nach einem Moment des Wühlens im Papierstapel, fand Mirt auch einen passenden Auftrag: Ein „Elfenenthaupter“ machte das Hafenviertel seit 3 Tagen unsicher. Diesem sollten die Helden auf die Schliche kommen. Gesagt – Getan. Nach etwas Investigativarbeit fanden sie heraus, wo der Elfenmörder zugeschlagen hatte und entschlossen sich kurzerhand Lynahra als Lockvogel zu benutzen. Im „Aufgespießten Drachen“ verbrachte Lynahra den Rest des Abends und gab sich als betrunkenen Halbelfen aus und torkelte aus der Taverne hinaus in die Nacht, nachdem der Wirt die Taverne geschlossen hatte. Penelope folgte ihm mit etwas Abstand; Pavinca versteckte sich auf dem Dach eines nahegelegenen Hauses. Eine Straße weiter hinter einer Hausecke hielt sich eine verhüllte Gestalt auf. Lynahra bemerkte die Gestalt bevor er um die Ecke ging und sprach kurz mit Parvinca mit dem Botschaftszauber und sie tauschten sich kurz aus. Sie entschlossen sich zum Angriff, wie zuvor abgesprochen. Der Kampf entbrannte und nach kurzem Schlagabtausch konnte Lynahra erkennen, dass es sich bei dem Angreifer um einen Dunkelelfen handelte. Diesem entgegnete Lynahra mit der Sprache des Unterreichs, worauf der Drow stutzte und sich zur Flucht entschied. Beim Umdrehen griff Lynahra nach dem Arm der Gestalt und Parvinca warf ihre kleinen Metallkugeln in den Fluchtweg. Nach einem groben Patzer lag der Dunkelelf rücklings auf dem Boden und musste sich den 3 Helden ergeben. Schnell wurde er gefesselt und über Umwege, um den Stadtwachen zu entgehen, zu Mirt gebracht. Lynahra versuchte noch Informationen aus ihm herauszubekommen, aber war erfolglos. Sie nahmen ihm allerdings noch eine Art Pistole und Rauchpulver (magisches Schießpulver) ab. Erschöpft, aber zufrieden begaben sich die drei nun nach Hause, um die Nacht in der Taverne zu verbringen.