Bevor sie aber die Taverne verließen, unterhielten sie sich kurz mit Renaer und Volo, welche sie überreden konnten, mit ihnen zusammen zurückzugehen.
Während sich die drei auf dem Heimweg befanden, bekam Brutalos in der Taverne Besuch von Franz, der den überdimensionierten Käfig mitsamt dem Falken zu ihm brachte. In eine Decke eingeschlagen, war zunächst nicht richtig zu erkennen, worum es sich handelte. Auch war Franz nicht wirklich zu erkennen, weil er den Käfig viel zu hoch hielt und es an ein Wunder grenzte, dass er trotz der stark eingeschränkten Sicht nicht direkt Bekanntschaft mit dem Tavernenboden machte. Sogleich wurden einige Biere an Franz verteilt. Auch direkt mehrere gleichzeitig, was sich im Nachhinein als nicht ganz so klug herausstellte. Unbeirrt dessen, führten Brutalos und Franz eine gediegene Konversation über die Machenschaften der Gralhunds. Minus und Minus ergab vielleicht doch Plus?
Der Rest der „Fantastischen Vier“ traf mit Volo und Renaer im Schlepptau nun auch in der Taverne ein. Parvinca setzte sich mit Lynahra zusammen zu Franz an die Theke und unterhielten sich ebenfalls mit ihm, während Penelope bei Volo und Renaer blieb. Franz konnte keine Aussage zu irgendeinem Stein oder Schlüssel treffen, aber was er wusste, war, dass die Flinkklaue wohl tatsächlich in dem Anwesen zu Hause war. Parvinca hakte hier nach, was es mit diesem Zitat: „Flinkbums“ auf sich hätte. Sie sei wohl als Bediensteter angestellt gewesen, wurde aber seit gestern früh nicht mehr gesehen. Das fand Franz aber auch nicht ungewöhnlich, da sie ab und an auch Botengänge erledigte. Auch von einem zweiten Gast war die Rede. Er wäre wohl seit gut einem Zehntag da, aber warum er dort war, wusste Franz nicht.
Irgendwann in der Unterhaltung ging Lynahra zu Renaer rüber und teilte ihm mit, dass die Gruppe wohl wüsste, wo sich der Stein befindet. Renaer bat Lynahra darum, dass sie diese Unterhaltung in etwas privaterer Atmosphäre führen sollten. Im Obergeschoss berichtete Lynahra dann davon, dass wohl eine gewisse Adelsfamilie im Besitz des Steins sei, aber sagte Renaer nicht, um welche Familie es sich genau handeln würde, um nicht ungerechtfertigt eine Adelsfamilie anzuschwärzen. Um an den Stein zu kommen, hatte Lynahra einen langfristig angelegten Plan ausgeheckt: Er müsste in die Politik kommen, oder zumindest so wirken, als hätte er dort etwas zu sagen. Renaer solle versuchen, ihm dabei zu helfen. Dieser meinte allerdings, dass er nicht der richtige dafür sei, aber jemanden kenne, der ihm vielleicht helfen könnte. Damit gingen sie auch wieder zurück in den Schankraum, wo Penelope verzweifelt versuchte, Volo loszuwerden, der aber nur immer interessierter an ihren vermeintlich langweiligen Gesprächsthemen wurde. Letztlich sollte es ein Tanz richten, doch tanzte sie in etwa so gut wie ein Baum im Wind. Volo ließ sich das nicht anmerken und kurz darauf trafen auch Renaer und Lynahra wieder unten ein. Franz war indes bereits eingeschlafen und Brutalos organisierte etwas Fleisch für den Falken und verschwand mit ihm ins Obergeschoss auf einen Balkon. Dort fütterte er den Vogel und nahm ihn auf die Hand. Dieser machte aber keine Anstalten wegzufliegen, sondern legte nur immer wieder den Kopf schief, wenn Brutalos ihm nicht gerade ein Stück Fleisch in den Schnabel steckte. Damit ließen alle dann auch den Abend ausklingen.
Bei Tagesanbruch trafen sich die F4 auch wieder beim Frühstück unten im Schankraum und besprachen – lange – ihren Plan, wie sie nun weiter vorgehen sollten. Hoch im Kurs standen beispielsweise folgende Pläne:
- Einen Stein mit der Aufschrift „Stein“ durchs Fenster schmeißen.
- Das Anwesen anzünden
- Das Anwesen anzünden und dann einen Stein durchs Fenster werfen.
- Parvinca noch einmal unsichtbar ins Anwesen schicken, um den Stein zu suchen.
- Die Hausherrin mit einem gefälschten Schreiben vom Konzil der verdeckten Fürsten dazu bringen, den Stein über Umwege der Gruppe zu übergeben
- Im Zweifel das Anwesen anzünden.
Letztlich entschieden sie sich für die unsichtbare Halblingsfrau. Dabei sorgte Lynahra bei der Wache dafür, dass jemand die Eingangstür öffnete, indem er behauptete, seine Hasenpfote bei dem Kampf gestern im Anwesen verloren zu haben. Es müsste unbedingt noch einmal jemand nachsehen, ob sie da wäre. Das reichte aus, dass eine Wache nach kurzem Hin und Her die Eingangstür öffnete und Parvinca die Gelegenheit gab, ebenfalls ins Anwesen zu gehen. Dort angekommen, sah sie sich im Obergeschoss um. Im Schlafzimmer konnte sie nichts von Interesse entdecken. Im Gästezimmer hingegen, welches sie zunächst mit einem unglaublich lange andauernden Versuch, das Schloss zu knacken, öffnete, fand sie recht rasch eine Bedienungsanleitung für eine Flinkklaue. Diese verschwand direkt in ihrer Tasche. Ein Stapel Briefe weckte ebenfalls ihre Aufmerksamkeit. Hier konnte sie einen kryptisch anmutenden Brief von einer gewissen Grinda Garloth entdecken, den sie auch rasch verschwinden ließ. Sie ging zurück ins Untergeschoss, um das Anwesen wieder zu verlassen und versuchte mit Metallkugelwürfen die anwesenden Wachen abzulenken, dass sie rasch durch eine Tür verschwinden könnte. Sie griff zur falschen Tür und fand sich im Kaminzimmer wieder, wo die Gralhunds mitsamt Leibwächter eine Unterhaltung über Politik führten. Gelangweilt von der Unterhaltung gelang es Pavinca, mit einer Mischung aus Dreistigkeit und Glück das Anwesen zu verlassen. Kurz bevor der Zauber seine Wirkung verlor und sie auf offener Straße plötzlich wieder auftauchte. Auf dem Weg zurück zur Taverne teilte Pavinca ihr neu erlangtes Wissen.