Gerade noch rechtzeitig schafften es Parvinca und der Rest der Truppe zum Gericht. Nach einem langen Vortrag der Anklageschrift und Relativierungen des schmierigen Anwalt-Gnoms kam es zur Zeugenbefragung. Parvinca bot dabei dem Gnom die Stirn, doch diesen routinierten Raffzahn brachte nichts aus der Ruhe. Das Urteil fiel trotz der harschen Vorwürfe überraschend milde aus. Zwar war es eine nicht ganz geringe Geldstrafe und ein halbes Jahr Hausarrest, aber im Vergleich zur Anklage, die unter anderem „Tod“ vorsah, war das kein Vergleich. Etwas enttäuscht über das Urteil verließen alle wieder den Gerichtssaal und gingen nach Hause.
In der Taverne angekommen, klopfte ein weiterer Papiervogel ans Fenster. Es war erneut Mirt mit dringlichen Aufgaben. Es galt den Magier Esloon Bezant, seines Zeichens von zweifelhafter Moral, davon abzuhalten, sich den Zhentarim anzuschließen. Die Vertragsverhandlungen dazu sollten zur 10. Abendstunde im Hafenviertel auf der Krakens Narretei stattfinden. Die Helden trafen vor dem Magier am Schiff ein. In kleineren Gruppen, um nicht direkt als Gruppe identifiziert zu werden, sahen sie sich um und legten sich auf die Lauer.
Als dann pünktlich zur vereinbarten Zeit der Magier eintraf und sich mit einem Zhent unterhielt, eröffnete Brutalos den Kampf gegen eine der Leibwachen des Magiers. Der Kampf war kurz und heftig. Nach Feuerbällen, Donnerwogen, Froststrählen und viel kaltem Stahl legte sich der nicht vorhandene Staub des Kampfes wieder. Übrig blieb der Magier, der sich von Penelope zur Aufgabe überreden ließ und ein niedergeschlagener Zhent-Mittelsmann. Der Magier wurde bei Mirt abgeliefert und der Zhent mit in die Taverne genommen.
Auf dem Dachboden sollte das Verhör stattfinden. Lynahra unternahm einen Einschüchterungsversuch nach dem anderen, doch sein Gegenüber blieb schweigsam. Frustriert stapfte der Dunkelelf aus dem Zimmer und überließ Xanorin die Bühne. Mit dem „Person bezaubern“ Zauberspruch sollte sich die Zunge des Halunken schnell lösen lassen. Dabei erfuhren die Helden, dass der Turm nicht immer am selben Ort zu finden war. Wo sich der Turm allerdings derzeit befinden würde, wusste er nicht. Aber seine Vorgesetzte, Zui Nasenfall, ihrerseits Zhentarim-Leutnant, würde wohl mehr dazu wissen. Sie hielt sich angeblich im Lagerhaus in der Kerzengasse auf und leite dort die Geschäfte. Xanorin bedankte sich kurz für die Informationen und deutete Brutalos an, seine Arbeit zu tun. Ein rascher Axthieb folgte und der Zhent war nicht mehr. Xanorin kümmerte sich anschließend um die Entsorgung.